Position der polnischen Industrielobby und der MBF-Gruppe zur Drohnenbewaffnung

Die Polnische Industrielobby ist nach ihm benannt. Eugeniusz Kwiatkowski hat in Zusammenarbeit mit der MBF Group SA ein umfassendes Positionspapier zur Drohnenbewaffnung und zur Modernisierung der polnischen Streitkräfte an die staatlichen Behörden herausgegeben. Das Dokument wurde an Ministerpräsident Donald Tusk und eine Vielzahl institutioneller und parlamentarischer Adressaten gerichtet, darunter die Präsidenten des Sejm und des Senats, der Minister für Nationale Verteidigung, der Chef des BBN, der Chef des Generalstabs der polnischen Armee und die Vorsitzenden der nationalen Verteidigungsklubs und -ausschüsse.

Die Verfasser des Briefes betonten die mehr als 30-jährige Erfahrung der Polnischen Industrielobby als unabhängige, fachkundige Organisation, deren Aufgabe es ist, die Entwicklung und den Schutz der polnischen Industrie zu unterstützen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die aktuellen geopolitischen Bedrohungen und ein ausgewachsener Krieg jenseits der polnischen Ostgrenze einen neuen Ansatz für die Modernisierung der Streitkräfte erfordern. In diesem Zusammenhang sollten technologische Innovation, Automatisierung und Digitalisierung im Inland eine Schlüsselrolle spielen.

Das Projekt Central Industrial District 2 (COP2), das auf dem Vorkriegserbe von Eugeniusz Kwiatkowski aufbaut, nimmt in dem Dokument einen besonderen Platz ein. PLP und MBF Group weisen darauf hin, dass die Initiative auf Fachkonferenzen breite Unterstützung erhalten hat und nun in die Phase der praktischen Umsetzung eintritt – insbesondere durch die Aktivierung des KMU-Sektors und die Nutzung des intellektuellen und produktiven Potenzials im Bereich der Luftfahrt und der Drohnensysteme.

Der Beitrag unterstreicht die strategische Bedeutung unbemannter Technologien, deren Rolle sich in den jüngsten bewaffneten Konflikten in der Ukraine, im Kaukasus oder im Nahen Osten bestätigt hat. Es wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, den massiven Einsatz von Drohnen, einschließlich Drohnenschwärmen, in das Modernisierungsprogramm der polnischen Streitkräfte aufzunehmen. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass es in Polen derzeit an speziellen Lösungen für diese Art von System mangelt.

Als Antwort auf diese Herausforderungen hat die MBF Group SA, die unter dem Dach der PLP agiert, ein fertiges Konzept für die Modernisierung der Artillerieausrüstung und die Entwicklung einer Multi-Abschussdrohne vorgelegt, die in der Lage ist, bis zu 40 Einheiten in 20 Sekunden koordiniert abzuschießen. Die Technologie wurde von einem polnischen Team entwickelt und ist ein Beweis für technologische Unabhängigkeit in einem der strategisch wichtigsten Bereiche der nationalen Sicherheit.

Der Vorschlag beinhaltet auch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und die vollständige Autonomie des Betriebs von Schwarm-Systemen. Es handelt sich um eine Lösung mit doppeltem Verwendungszweck, die sowohl für Verteidigungs- als auch für Abschreckungszwecke eingesetzt werden kann. Wie die Autoren des Positionspapiers betonen, hat Polen das Potenzial, die weltweiten Standards in diesem Bereich nicht nur zu erreichen, sondern sogar zu übertreffen.

Ein wichtiges Element des Angebots ist auch der fertige Entwurf eines Trainingssimulators für zukünftige Systembetreiber. Das gesamte Projekt könnte im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft durchgeführt werden, was eine reibungslose Umsetzung der Technologie ermöglichen würde, ohne die staatlichen Rüstungsbetriebe zu belasten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Autoren des Positionspapiers – Prof. dr. hab. Paweł Soroka, Koordinator der polnischen Industrielobby und des COP2-Projekts, und Janusz Czarnecki, CEO der MBF Group SA – fordern die Einrichtung einer Arbeitsgruppe unter Beteiligung von kompetenten Vertretern staatlicher Institutionen und der Industrie. Sie betonten ihre Bereitschaft, die volle Verantwortung für das Projekt zu übernehmen, und ihre Offenheit, mitzuarbeiten und die entwickelten Lösungen zu präsentieren.

Der vollständige Inhalt des Positionspapiers wird in der neuen Version der Website der Polnischen Industrielobby veröffentlicht. Eugeniusz Kwiatkowski.